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Seine Grundsätze und Spiritualität

(Quelle: Kirche heute – Ausgabe Juni 2014 und Zeitschrift „Feuer und Licht” – Ausgabe 251, Februar 2016)

Carlo Acutis Grundsätze

Auf seiner Webseite veröffentlichte er seine Grundsätze, mit denen man die Heiligkeit erreiche. Er selbst versuchte, genau danach zu leben und spornte auch andere dazu an. Darunter finden sich folgende acht Punkte:

  • Du musst die Heiligkeit aus ganzem Herzen wollen.
    Und wenn diese Sehnsucht noch nicht in deinem Herzen erwacht ist, musst du den Herrn inständig darum bitten.
  • Gehe jeden Tag zur heiligen Messe
    und empfange die heilige Kommunion.
  • Denke daran, jeden Tag den Rosenkranz zu beten.
  • Lies jeden Tag einen Abschnitt aus der Heiligen Schrift.
  • Nimm dir Zeit für die Eucharistische Anbetung.
    Jesus ist in diesem Sakrament wirklich gegenwärtig.
    Du wirst sehen, welche Fortschritte du in der Heiligkeit machst!
  • Gehe jede Woche zur heiligen Beichte,
    auch wenn Du nur lässliche Sünden begangen hast.
  • Lege Fürbitte ein und schenke Blumen (Opfer und gute Taten)
    dem Herrn und Maria, um anderen zu helfen.
  • Bitte deinen Schutzengel, dir immer zu helfen,
    damit er dein bester Freund wird.

Außerdem gehörten zu Carlos Spiritualität auch folgende Punkte:

  • Carlo hatte schon früh das große Bedürfnis, immer wieder Jesus im Tabernakel zu besuchen undsich Zeit für die Anbetung und ein Gespräch mit ihm zu nehmen. Wenn er an einen anderen Ort kam, suchte er als erstes die dortige Kirche auf, um Jesus und seine Mutter zu grüßen.
  • Er hatte eine innige Liebe zur Muttergottes und hat ihr gerne Blumen in die Kirche mitgebracht. Der Rosenkranz, die Zeit, die er mit der Muttergottes verbrachte, war ihm die galanteste Verabredung des ganzen Tages, die er keinesfalls verpassen wollte. Er sagte: Die Muttergottes ist das Tor, um in die Gemeinschaft mit Jesus einzutreten. Nach der Heiligen Eucharistie ist der Rosenkranz die stärkste Waffe, um den Teufel zu besiegen. Und: Der Rosenkranz ist die kürzeste Leiter, um in den Himmel zu gelangen.
  • Er hat regelmäßig mit seinen Eltern Wallfahrten besonders zu Marienheiligtümern gemacht
    und sich dort jedes Mal bewusst der Muttergottes geweiht.
  • Er hatte eine innige Beziehung zu seinem Schutzengel und zu vielen konkreten Heiligen, die ihm Vorbild und Helfer in seinem Leben waren.
  • Er hat schon seit seiner frühen Kindheit intensiv für die Armen Seelen im Fegefeuer gebetet.
  • Er hat sehr regelmäßig und häufig eine gründliche Gewissenserforschung durchgeführt über seine Beziehung zu seinen Eltern, seinen Freunden und Bekannten, seinen Lehrern und allen Menschen, denen er begegnete und diese dann für seine wöchentliche Beichte und seine Gespräche mit seinem Geistlichen Begleiter genutzt, mit dem er sich intensiv über sein Leben ausgetauschte und von dem er viele geistliche Ratschläge erhalten hat.

Auch bei seinem Umgang mit seinen Mitmenschen ist er ein großes Vorbild:

  • Durch seine innige Beziehung mit Jesus in der Heiligen Eucharistie entwickelte Carlo ein sehr feines Gespür dafür, mit seinen Mitmenschen und Nächsten angemessen und liebevoll umzugehen. Und er wusste immer, die richtigen Worte auch über seinen Glauben zur richtigen Zeit zu sagen, ohne aufdringlich zu sein, und wusste, wann es besser ist, darüber zu schweigen.
  • Er hatte ein sehr starkes Mitgefühl für Benachteiligte, Bedürftige, Notleidende, Obdachlose und Drogenabhängige und einen sehr sympathischen, humorvollen und liebevollen Umgang mit allen Menschen, denen er begegnete. Selbstlos und freudig hat er seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückgestellt, um anderen zuvorkommend und aufopfernd zu helfen.

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