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Carlo, Don Bosco, Fatima und Papst Johannes Paul II.

Er hatte eine enge Beziehung zum Hl. Don Bosco, zum Hl. Dominikus Savio (einem Schüler von Don Bosco), zu den heiligen Seherkindern aus Fatima und zum Hl. Papst Johannes Paul II.

(Quelle: Carlo Acutis, Diener Gottes: Leben – Grenzenlos – Seiten 40-42 – 2018, kostenloses Amazon-eBook)

Viele Priester halten Carlo für den Dominikus Savio der heutigen Zeit. (Der heilige Dominikus Savio war ein Schüler des heiligen Don Bosco und ist ebenfalls bereits als Jugendlicher gestorben). Denn Carlo war dem heiligen Don Bosco sehr verbunden; mehr als einmal besuchte er sein Zimmer in Turin und beherzigte eine seiner berühmten Lehren: “Das Nichtstun, so sagt der Heilige Geist, ist die Mutter aller Laster, und das Beschäftigtsein bekämpft und besiegt sie alle.”

Carlo in Fatima.
Carlo in Fatima

Carlo spürte die Nähe der Gottesmutter Maria. Er erkennt sie als die Gesegnete unter den Frauen. Die Geschichte der Erscheinungen von Lourdes und Fatima faszinieren ihn. Er besucht mit seinen Eltern diese Orte und zeigt seinen Freunden Videos über diese Heiligtümer, die das Leben von Bernadette oder den drei Hirtenkindern von Fatima beschreiben. Er meditiert die Worte, die die Muttergottes an Bernadette richtet, und dann jene an Lucia, Jacinta und Francisco, und er fragt sich, was sie für ihn persönlich bedeuten. Ihn beeindruckt, was die drei Hirtenkinder über ihre Vision der Hölle erzählen, die voller Seelen ist, und über die Tatsache, dass eine ihrer Freundinnen, die kürzlich verstorben war, bis zum Ende der Zeiten im Fegfeuer bleiben müsse. Er beschließt, jeden Tag den Rosenkranz zu beten, einschließlich der Gebete, die die Gottesmutter die Kinder gelehrt hat. Der Rosenkranz, den er täglich betet, umfasst das Gebet, das Maria am 13. Juli 1917 gelehrt hat: “O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.” Durch den Rosenkranz möchte er seinen Tag für das Heil aller Menschen aufopfern.

Dabei hilf ihm aus der Ferne der Papst, mit dem er aufgewachsen ist, Johannes Paul II., der das Jahr des Rosenkranzes (2003-2004) und kurz vor seinem Tod das Jahr der Eucharistie (2004-2005) ausgerufen hat. Carlos sagte, dass Papst Johannes Paul II. mit der Ausrufung dieser beiden Maria und dem Sakrament der Eucharistie geweihten Jahre uns sein wahres geistliches Testament und sein wichtigstes Erbe hinterlassen hat. Für Carlo waren die Eucharistie und die Jungfrau Maria wie im Traum von Don Bosco die beiden Pfeiler, auf denen das Leben jedes Christen ruhen sollte.


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